Krokodilhorror Fillme gibt es jetzt ja nicht gerade wenige, aber so richtige Klassiker im Stile vom weißen Hai sind noch nicht dabei gewesen. Ob Hop oder top, dafür gibts bei Crocodile anzeichen in beide Richtungen. Das der Film eventuell in die blutige Independant Schiene gerät, dafür steht der Name von Regie Altmeister Tobe Hooper, dafür das die Nummer ein ziemlicher Billigschnellschuß ist, die Produktionsfirma Nu Image, deren Auswürfe nur selten Grund zur Freude bieten. Die Sache wid schnell klar, sobald wir unsere Protagonisten kennenlernen, die zu einem Bootstrip auf dem See unterwegs sind, denn der Haufen von 8 Kids ist der ultratypische Sack voll enervierender Doofblinsen, deren Überleben einem gepflegt am Poppes vorbei geht. Mit anderen Worten, go, croc, go.
Während wir zunächst beim Teaser Mord an zwei Anglern neues aus der Welt der Tiere erfahren, nämlich das Krokos clever sind und Beweise verschwinden lassen können, wie hier den Wagen der beiden (später erfahren wir sogar das sie Free Willy mäßig meterhoch ein Boot überspringen). Das wars aber auch schon an interesanten Ereignissen für die nächste Zeit denn unsere 8 zukünftigen Sozialhilfekandidaten vertreiben sich die Zeit mit dummen Beziehungsgehampel und jeder macht sich nach Kräften zum Vollhorst, zerstören dabei sogar noch Eier aus dem Gelege unter dem wachsamen Auge der Mama. An der Stelle öchte ich erheblich bezweifeln das Hooper viel Einfluß auf das Geschehen hatte, denn diesen Schmarrn hätte er sonst nie im Leben durchgehen lassen. Endlich schreitet unser Titelmonster mal ein und verhackstückt den einen oder anderen der Blage, wobei zwei relativ blutige bissige auch schon der Höhepunkt an Brutalität darstellt (könnte mit unwesentlichen Kürzungen also mühelos im Vorabendprogramm laufen).
Das Vieh selber ist laut Angaben 7-8 Meter lang und dabei in seiner Modellform ein Höhepunkt an Unbeweglichkeit, nur in Nahaufnahmen bewegt sich as Schwanzende, da hatte man ein bewegliches Prop zur Verfügung. Übel wird wenn da Vieh animiert wird, da stimmt von den Bewegngsabläufen einfach mal gar nichts mehr. Darstellerisch Lichtjahre überlegen ist es aber immer den Nulpen die sich hier Darsteller schimpfen. Die einzigen beiden, die noch halbwegs erträglich sind werden natürlich auch prompt als erste zu Krokofutter und dem Rest wünscht man einfach nur selbiges Schicksal an den Hals. Über Crocodile , the Movie, möchte man beinahe die ganze Zeit den Kopf schüteln. Hier geht nicht viel zusammen, obwohl jemand am Ruder war, der (zumindest offiziell) mal Poltergeist directed hat, sich aber hier in sein Schicksal zu fügen scheinte.2,5/10