Review
von Herr Kees
Ego-Shooter
Home Invasions mit seh- oder hörbehinderten ProtagonistInnen sind nicht gerade Mangelware seit Audrey Hepburn im Dunkeln von Alan Arkin angesprungen wurde und den wohl ersten "Jumpscare" der Filmgeschichte hinlegte.
Wir hatten u. a. SEE NO EVIL, JULIA'S EYES, IN DARKNESS und natürlich DON'T BREATHE, der das Prinzip des blinden Opfers umdrehte. Hier kommt zumindest mal eine ordentliche Einbindung von zeitgemäßer Technologie hinzu. Und eine eher unsympathische Hauptfigur. Das war’s aber auch schon an Neuigkeitswert.
SEE FOR ME ist ein solider Vertreter des Sub-Subgenres, in dem die etwas sture Sophie jede Menge dummer Entscheidungen trifft, die Drehbuchautoren jede Menge Nachsicht für die unglaubwürdige Handlung voraussetzen und Amerika (in Form der Blindenhelferin Kelly) mal wieder demonstrieren darf, wie wichtig eine militärische Ausbildung ist.
Okay Unterhaltung für heruntergeschraubte Ansprüche.