Review

Alex Winter,den man aus „Bill & Teds verrückte Reisen“kennt,schuf mit „Freaks“eine überdrehte Komödie,die oft an „Meet the feebles“erinnert.

In einer Talkshow erzählt der Schauspieler Ricky Coogan,wie es dazu kam,dass sein Gesicht entstellt wurde:Er befand sich mit Freunden auf einer Werbetour für das umstrittene Zygrot-24,einem giftigen Powerdünger,das die Zellstruktur verändert.
Unterwegs besuchen sie eine Freakshow.Der Besitzer Skuggs hat eine Maschine entwickelt um mit ihr seine eigenen Mutanten zu entwickeln.Auch Ricky und seine Freunde werden zu seinen Opfern und befinden sich nun eingesperrt unter Freaks,die schnell ausbrechen wollen,denn Skuggs hat noch Schlimmeres vor.

Die Story ist natürlich recht dünn und hohl,aber etwas anderes erwartet man bei einer Comedy dieser Art auch nicht wirklich.
Wesentlich wichtiger sind hierbei die Gags,die fast pausenlos auf einen hereinprasseln.Einige zünden sogar richtig gut(Die Szene in der Stuey aus dem Flugzeug fällt,die 13 Milchmänner und diverse Anspielungen auf andere Filme).
Die Masken der Freaks sind teilweise total abgedreht(Froschmann,menschlicher Wurm und nicht zuletzt der Hund Ortiz(Keanu Reeves war kaum zu erkennen)).
Der Streifen nimmt sich zu keinem Zeitpunkt ernst und unterhält auf die kurze Laufzeit von knapp 80 Minuten durchweg.

Schade,dass aufgrund diverser Blödeleien und einer oft zu albernen Handlung nicht alle Gags sitzen,aber wer überdrehten Humor und groteske Ideen mag,sollte sich „Freaks“ ruhig mal ansehen.
7 von 10 Punkten

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