Review

Der vorletzte und seltenste Western von Sergio Corbucci. Revolution in Mexiko.Der nervende Schauspieler Guido gerät mit einem Pfarrer mitten in die mexikanische Revolution. Ich wünschte ich könnte eine bessere Inhaltsangabe geben,aber da mein Fassung englisch ist, hab ich von den vielen Dialogen nur einen Teil verstanden. Companeros und Mercenario waren Meisterwerke. "Bete,Amigo" hätte ebenfalls eins sein können. Der Film ist unglaublich routiniert und sorgfältig inszeniert worden. Das Budget war hier wohl kein Problem.Viele Szenen erinnern stark an Mercenarios Klasse (Beschuss eines mit Revolutionären besetzten Hofes durch Atillerie), Überfall der Rebellen auf ein Theater, Maschinengewehr inbegriffen. Edoarto Fajardo darf hier wieder den bösen General der Soldaten geben. Es sind auch viele Szenen drin die nur von Corbucci kommen können. Guido hat sich als Schwarzer verkleidet und wird kurzer Hand durch die Stadt gehetzt bis er in einer Kirche Zuflucht findet,sich die Schminke mit Weihwasser abwäscht und daraufhin vom wütenden Pfarrer nach draussen befördert wird,Rebellen werden mit großem Publikum und Musik hingerichtet. Was mich an dem Film stört sind die beiden Hauptcharaktäre. Guido nervt gewaltig,der Pfarrer kommt unsympatisch daher. In die Rollen hätten auch bestens zwei gewissen andere Schauspieler gepasst. Die Musik von Morriconne ist natürlich wieder super. Insgesamt eine gute Satire vom Meister Corbucci,die es mit besserrer Besetzung zu einem Genrehöhepunkt geschafft hätte.

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