Review

"Hawaii Crime Story" oder im Original "The Big Bounce" ist mit Sicherheit kein schlechter Film geworden, aber auch kein guter.

Die Story um den Kleinganoven Jack Ryan (Nein, dieses Mal nicht Tom Clancy´s berühmter Agent, sondern ein absoluter Nobody, jedoch von Owen Wilson gut gespielt), der Zwist mit einem Bauunternehmer Ray Ritchie (Gary Sinise) hat und sich an dessen Geliebte ranmacht, wobei diese ihm davon überzeugen will ihren Geliebten um 200000 Dollar Schmiergelder zu erleichtern, die dieser einsetzten will um Gauner zu bezahlen, die hawaiianischen Ureinwohner von weiteren Aufständen abzuhalten. Was für ein Satz, fehlt nur noch der Bezirksrichter (Morgen Freeman) der irgendwie ein Herz für Jack zu haben scheint, nachdem dieser einen der Männer von Ray mit einem Baseballschläger bearbeitet hat, und ihm Arbeit gibt.
Doch irgendwie verschweigt hier jeder jedem irgend etwas und ntürlich versucht jeder jeden zu bescheissen. Wie immer natürlich.

Der Film ist sicherlich nicht schlecht gemacht, die Story ist recht gut und auch die Wendungen werden recht gut präsentiert, aber trotzdem plätschert das Ganze eigentlich ziemlich uninspiriert vor sich hin. So richtige Spannung baut sich nicht auf, auch wenn das Spiel der Darsteller in Ordnung geht.
Im Endeffekt ist dies leider ziemlich schade, denn dieser Film hätte durchaus das Potential dazu gehabt.

Letztendlich bleibt nich viel mehr zu sagen, das der Film ansich ein richtig guter Genrebeitrag hätte werden können, wie z.B. andere Werke von Autor Elmore Leonard wie z.b. "Jackie Brown" oder "Schnappt Shorty". Doch leider fehlt dieser Umsetzung jegliche Spannung. Nett gemacht, aber nur "nett" reicht eben nicht aus.
Somit bleibt "Grosse Pointe Blank" der beste Film von Regisseur George Armitage.
4 von 10 Punkten.

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