Review

Die Kritiken lesen sich ernüchternd. Das Einspielergebnis war eine Katastrophe ($8 Mio. bei einem Budget von $50 Mio.)

Aber der Schriftsteller!

3:10 to Yuma, Get Shorty und Be Cool, Out of Sight und Jackie Brown, um nur einige zu nennen, basieren auf den Büchern von Elmore Leonard.

The Big Bounce ist eine der ersten Geschichten, die er geschrieben hat. Dann darf man doch mit einigem Wohlwollen an so einen Film herangehen. Die Story ist nicht ganz so trickreich, nicht ganz so schwer nachvollziehbar, hat nicht ganz so viele Wendungen. Aber die Handschrift ist doch schon klar erkennbar.

Dafür traumhafte Aufnahmen von Hawaii, von Sonnenuntergängen, von Sandstränden und von einigen der besten Surfer der Welt auf den höchsten Wellen der Welt (unbedingt in den Extras Wicked Waves gucken). Mit einer knackigen Sara Foster, einem gut gelaunten Morgan Freeman, einer Spaßrolle für Charlie Sheen - mit Schnauzbart! - und natürlich Owen Wilson als Clown, Magnet für Frauen, Kleinganove und Trottel vom Dienst.

Ein Gute-Laune-Film mit interessanten Wendungen. Das Ende ist emotional nicht so überzeugend (natürlich hätte er die andere Frau nehmen müssen), aber da muss man sich das "Alternate Ending" eben selbst vorstellen.

Details
Ähnliche Filme