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Jack Ryan verbringt sein Leben vorwiegend am Strand. Für den Surfer, Faulenzer und Kleinganoven am Oahu's North Shore war die Welt in Ordnung, bis eine gertenschlanke Schönheit an seinem Strand auftaucht. Sie schlägt ihm einen Deal vor - und alles was er dabei zu tun hat, ist arm in ihr Haus zu kommen und als reicher Mann wieder zu gehen.

Was passiert wenn man eine gute Story neuverfilmt und dazu einen Haufen sogar recht gut gelaunter Stars engagiert und eigentlich eine flotte mehrschichtige Gaunerkomödie darbieten will. Nunja, in diesem Fall ein leider kaum amüsanter, gelegentlich sogar mit einigen Längen versehener Blah-Streifen ohne wirklich zündenge Gags, der nicht überraschend an der Kinokasse floppte. Wir haben zwar ein buntes Sammelsurium schräger Charaktere, die sich nach Herzenslust untereinander auspielen und falsch spielen, allerdings ist dieser Intrigantenzirkus in keinen der Standardkritikpunkte irgendwie überzeugen kann.
Die Charaktere sind nicht sonderlich farbenfroh ausgefallen (bis auf Charlie Sheen mit seinem Pornobalken), der Spaß hält sich in Grenzen, das Tempo ist nicht gerade rasant, generell hätte das Drehbuch ein wenig mehr Pfiff vertragen. Auch die Ryan/Nancy Beziehung wiederholt sich oft, die Flirterei an verbotenen Orten mag in der Wohnung des Polizisten noch ganz amüsant sein, aber irgendwann ist der Punkt gemacht an dem sich das ganze abnutzt. Die Darsteller leisten dabei zwar solide Arbeit und der Zuschauer bekommt einige sehr schöne Hawaiimpressionen zu Gesicht, aber all das ändert nichts daran, das die Hawaii Crime Story beinahe schlechter ist als jede Magnum Folge.
4/10

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