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Bei all den Katastrophenserien der letzten Jahre und ihren Szenarien, in denen es oft große Teile der Menschheit wegrafft, kann diese Show keine Akzente mehr setzen. Geisterstädte und Anarchie - das kennen wir schon aus TWD zur Genüge. Irgendwie ist es auch quasi eine bessere Variante von THE STAND. Tatsächlich könnte der Stoff mit seinem Mikrokosmos an Figuren und deren verwobenen Beziehungen untereinander glatt aus der Feder von Stephen King stammen. Anfangs ist es in Zeiten des Woke-Feminismus fast erfrischend, dass die übrig gebliebenen Frauen nicht jubeln, sondern vom Chaos überrollt werden - was realistisch ist, wenn mal eben die halbe Weltbevölkerung tot umkippt. Später wird dann doch verbal auf die Y-Chromosomenträger eingeknüppelt. Der letzte Mann auf Erden ist auch nicht gerade maskulin oder ein Vorbild. Hätte mehr Sympathieträger vertragen können und den mehr Kick in manchen Momenten.

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