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Was hatte ich erwartet ?! Einen schön durchgeknallten taiwanischen Pandemiesplatter! Was habe ich bekommen ?! Ein Splatterdrama mit viel Leerlauf & das trotz einer Laufzeit von 99 min. ... :-/ Die Atmosphäre war schon ungehaglich & realistisch gemacht, aber die Story um die 2, die ums Überleben kämpfen, kann nicht alles sein + eine Auflösung, die so lala war. Es wurde einfach sehr oft ausgebremst.. -_- Die Effekte waren cool, aber manchmal wurde im Off getötet & grundsätzlich war es zu lasch. Oder ich sind mittlerweile so abgestumpft, ich weiß es nicht... Auf einer Skala von 1-10? 5, mit der Tendenz eher zu 4 als zu 6. In meinem Fall also 2,5/5.
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Quasi der taiwanesische 28 DAYS LATER mit extremen Gore, aber irgendwie fehlt der letzte gewisse Kick, um das Ganze in die qualitative Oberklasse zu heben. THE SADNESS erreicht z.B. nicht das Level von den thematisch sehr nahestehenden Zombie-Beiträgen aus Südkorea wie TRAIN TO BUSAN oder #AMLEBEN, die obendrein auch zuerst da waren. Neu sind auch nur das diabolische Grinsen der Infizierten, deren zynische Sprüche und die sexuellen Übergriffe (!). Aber wer sich nach dem nä. intensiven Fernost-Geschmadder in dieser Kategorie sehnt, der wird hier ganz ordentlich versorgt. Wahrscheinlich geht auch wieder einiges an politischen, kulturellen und sozialen Nuancen lost in translation. Ob das alles bloß eine Parabel auf die Verwahrlosung der Gesellschaft ist oder gar auf Taiwans Furcht vor einer gewaltsamen chinesischen Übernahme, schwer zu sagen. In jedem Fall nicht übel für so eine kleine Filmnation.
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In The SADNESS mutiert ein Grippevirus und verwandelt die Menschen in notgeile, gewalttätige Bestien. Als das Land im Chaos versinkt, versucht ein junges Paar sich in diesem Inferno wiederzufinden…
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