Review

Aalglattes Hollywood-Kommerzprodukt!
Der Streifen ist ideal für einen verregneten Sommertag, wenn mal wieder nur Stuss über den Bildschirm flimmert und das Kino vom Sommerloch beherrscht wird.
Tiefgang sollte man/frau hier nicht erwarten - der Film will actionreich und ohne besondere Vielschichtigkeit unterhalten - und das tut er auch.
Jackson und Farrell spielen zwar - wie alle anderen Darsteller - zu schablonenhaft, doch dies schadet dem Unterhaltungswert in keinster Weise. Schnelle und kurzweilige Actionsequenzen werden von einem wilden Musikscore begleitet. Überraschungen und Wendungen bietet der Film nicht - alles ist glasklar und nicht trübe. Die Storyline ist mainstreamig "gebastelt" und fordert den Verstand zu keiner Sekunde heraus. Nach A kommt B, gefolgt von ... richtig C! Das Hollywood-Baukastenprinzip wird stur bis zum Finale eingehalten und lässt keinen Spielraum für Innovationen und Kreativität. Die Rollen sind bloße Abziehbilder und mit dem Stempel "gut" und "böse" versehen. Die Storyline rutscht flink am Zuschauer vorbei, ohne einen "besonderen" Eindruck zu hinterlassen. Eben mal wieder ein toller Actionfilm made in USA ... wie tausend andere auch!
Jackson und Farrell sind nicht annähernd am Limit ihres Könnens und verkommen zur oft kopierten Buddy-Show "Black and White". Als die Rodriquez erstmalig auftaucht, hofft man(n) noch auf eine Prise Erotik - doch es bleibt letztendlich nur die Hoffnung darauf.
Vertane Chancen hier, oft kopierte Hochglanzaction dort - was bleibt ist ein guter Actionreißer mit dem Nährwert eines Cheeseburgers.
Aber so ist das mal mit Fast Food ... schmeckt halt immer wieder.

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