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Wie üblich in den Filmen von Kevin Smith ( „Clerks-Die Ladenhüter“) spielen nach „Jay und Silent Bob schlagen zurück“ und „Dogma“ Matt Damon und Ben Affleck auch in „Jersey Girl“ mit.
Die Geschichte geht um einen PR-Workaholic (Ben Affleck), der bei der Geburt seiner Tochter Mitte der 90er Jahre seine Frau verliert (herrlich zickig: Jennifer Lopez) und dann –nachdem er auf einer Presseerklärung über Will Smith ausrastet- seinen Job. 7 Jahre später hat er sich zum Bilderbuch-Vater gemausert und lernt eine extrovertierte Studentin (Liv Taylor) kennen (und lieben).
Bei dieser Story steht die humorige Seite im Vordergrund und so überzeugt der Film mit einer köstlichen Mischung aus derben Anspielungen und feinsinniger Ironie. Etwa wenn Ben Affleck bei einem Vorstellungstermin im Warteraum neben Will Smith sitzt, der ja mit seinem Zuspätkommen indirekt für seine Arbeitslosigkeit verantwortlich ist.
Des weiteren gibt es köstliche Nebenrollen. Wie Jason „American Pie“ Biggs als Afflecks nervöse rechte Hand im PR-Business oder Matt Damon als Personalchef, der eine Wette verliert.
Es gibt aber auch herrlich drollige Szenen, zum Beispiel als die Studentin und der arbeitslose PR-Mann von dessen Tochter beim Techtelmechtel unter der Dusche erwischt werden und diese dann von ihr zur Rede gestellt werden.
Man mag es nicht glauben, aber Ben Affleck zeigt hier wirklich, dass er so etwas wie Schauspieltalent mitbringt und auch sonst sind die Darsteller überzeugend.
Angesichts des erfrischend-drolligen und herzlichen Humors ist „Jersey Girl“ ein guter Film geworden. Sehr gut nicht deshalb, weil am Ende natürlich wieder die Moral herausgekehrt werden musste und deshalb die Aussage des Films nicht ganz neu ist.
Gute 7 von 10 Punkten.

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