Review

Vor kurzem bin ich über den Film "Sin - Der Tod hat kein Gewissen" gestolpert. Laut Klappentext versprach der Film unterhaltsam zu werden. Was ich dann letzendlich sah, hinterließ ein "komisches" Gefühl.

Es wurde die Geschichte eines ehemaligen Polizisten erzählt. Der durch einen Unfall seinen linken (oder war es der rechte? Ich meine der Linke) "verlor". Daraufhin verabschiedet er sich vom Polizeidienst. Und lebte irgendwo in der Einöde. Seine Schwester wurde entführt und so kehrt der Bulle (Ving Rhames) zurück um seinen "letzten" Fall zuklären. So weit, so schlecht.

Es war alles schon mal dar gewesen und es wurde hier auch nicht sonderlich gut erzählt. Was mich aber bei der Stange gehalten hat, war die Charakterdarstellung. Ving Rhames soll einen seelisch gebrochenen Bullen spielen, aber er hat trotzdem immer einen lockeren Spruch auf Lager und seine Behinderung ist wohl keine. Die Gegner (wenn denn mal welche Vorhanden sind) sind lästig wie die Fliegen und werden mal dir-nix-mir-nix beseitigt. Mit 1 Arm (!!!)
Der Böse (Gary Oldman) macht kurz vorm Ende eine sehr zweifelhafte Wandlung durch.

Dadurch bekommt der Film einen gewissen Charme, da er sich auf Grund dieser Charakterdarstellung, gar nicht ernst nimmt. So kam es mir zumindest vor. Wenn man diesen Film sehen möchte, sollte man ein bisschen was für Trash (bei diesem Film ist es eher positive gemeint) übrig haben. Man sollte sein Gehirn ausschalten. Popcorn schaufeln, 1-2 Flaschen Bier trinken und wenn es geht, mit Freunden gucken. Ist zwar nicht der beste Partyfilm, aber ein gelungener.

Trotzdem gibt es nur 5/10.

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