Val Klimer gibt einen drogensüchtigen Pornodarsteller - Dinge, die die Welt nicht braucht. Kate Bosworth mimt dessen Gespielin Dawn - Dinge, die die Welt gerne sieht. So entsteht ein Mischmasch aus "wow, gar nicht mal so übel" und "naja, die Tasse Kaffee von heute morgen wird mich für den Rest auch noch wach halten".
Salopp gesagt: es geht um nichts mit wenig. Ein bißchen Schießerei hier, ein bißchen Geballere dort, mal wird Heroin gespritzt, mal Crack geraucht, etwas Polizeiarbeit als Roter-Faden-Ersatz eingebaut. Die Geschichte um den Nichtsnutz John Holmes ("ich hab mit mehr als 1000 Frauen geschlafen und es hat nichts bedeutet") ist dürftig, also stand auch für den Film nicht viel Material zur Verfügung. Ein Pornodarsteller, von seiner Frau getrennt, mit junger Gespielin, kann nichts, hat nichts, weiß nichts - und meint trotzdem allen Pseudokriminellen und einem pakistanischen Newcomer grotzkotzig daherkommen zu können. John will sowohl im Drogen- wie auch im Waffengeschäft mitmischen. Doch naja, wer der geborene Loser ist, bleibt das halt auch einfach. Da kann man nichts machen.
Auch die als Rahmenhandlung rückblickend erzählende Aus-Polizei-Blickwinkel-Betrachtung trägt wenig zur wirklich spannungsfördernden Gestaltung bei. Alles in allem ein mittelmässiger durchschnittlich unterhaltsamer B-Movie, ohne Höhepunkte, aber auch ohne wirklichen Minuspunkt.
(4/10)