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Eno und ihre Bande von Wildkatzen kämpfen und vögelen im alten Japan. Es geht um eine Ladung Gewehre die sie haben wollen, genauso wie der Bandenführer Tano die Gewehre jagt, und ein Krieger sie für seinen Fürsten haben will. Aus Freunden werden Feinde und aus Lebenden Tote. Und zwischen dem großen Sterben wird wild gefickt. Pinky Violence mit historischem Habitus. Die Blutfontänen sind riesig, die Möpse wohlgeformt und die Abblendungen nervig. Das Ganze ist irrwitzig schnell inszeniert, so schnell, dass öfters mal überbewertete Dinge wie Logik oder Anschluss auf der Strecke bleiben, und letzten Endes ist das Ganze einfach ein Riesenspaß, den mal bloß nicht ernst nehmen darf: Nackte Frauen als schwertschwingende Superkämpferinnen auf der Jagd nach dem ultimativen Schwanz. Love it or leave it …
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Die frechen Chicks, die selbst vor Samurais keinen Respekt haben, sind zwar einigermaßen flink mit dem Schwert, haben jedoch teils alte Gesichter. Und können sie auch noch so kess sein: Am Ende nimmt sich in Japan eh der Mann einfach die Frau oder foltert sie übelst. In dem Gemisch aus Mittelalterkostümfilm, Sexklamotte und Nippon-Exploiter wird mir jedenfalls zu viel gepoppt und gesungen, während wirklich markante Momente Mangelware bleiben. Zu unpassender westlicher Nachclubmusik treiben die 7 Diebinnen (warum tragen die eigetlich verräterische Glöckchen?) ihre Spielchen. Der echt große Schwachpunkt dieses Streifens ist aber, dass er es für nicht nötig erachtet, uns die verschiedenen Damen mal etwas genauer vorzustellen. Ergebnis: Zu keiner der Frauen können wir so etwas wie eine Bindung aufbauen.