Ein S.W.A.T. Team findet bei einem Einsatz augenlose Tote vor TV-Bildschirmen. Auf den „Found Footage“-Videos sehen wir:
1. Eine Reporterin, die sich in den Abwasserkanälen auf die Suche nach dem „Ratman“ macht.
2. Die Mitarbeiterin eines Beerdigungsinstituts, die bei der Totenwache offenbar nicht allein ist.
3. Einen verrückten asiatischen Wissenschaftler bei seinen verrückten asiatischen Mensch-Maschine-Experimenten.
4. Eine Gruppe militanter „Patrioten“ bei den Vorbereitung ihres „Mass Cleansings“.
Wie auch bei den ersten Filmen der Reihe ist die Qualität der Beiträge höchst durchwachsen. Die selbstauferlegte dramaturgische Pflicht der ständig mitlaufenden Kamera(s) nervt zusehends, da sie den Zuschauer mehr aus dem Geschehen rausholt, anstatt ihn reinzuziehen. Außerdem sind alle Episoden mindestens fünf Minuten zu lang geraten.
In Erinnerung bleiben lediglich die starken und ultrabrutalen Effekte der Mad Scientist-Story „The Subject“ von Timo Tjahjanto (THE NIGHT COMES FOR US), der auch schon im Vorgänger V/H/S/2 den besten Beitrag lieferte. Der Rest ist Bandsalat.