Review

Naja, ich fand' "Soylent Green" jetzt nicht so toll... hatte ich mir mehr von versprochen. Der Film hat seine Längen; vieles, was aus 70er-Jahre-Sicht wohl "typisch Sci-Fi" sein sollte, wirkt nur noch albern (z.B. das Videospiel, das die eine Frau spielt), andere Sci-Fi-Stilelemente fehlen hingegen komplett und statt mehr auf die Hintergründe der Umstände im Jahr 2022 und die dadurch auftretenden enormen Probleme einzugehen, präsentiert man uns Kotzbrocken Charlton Heston, der sich rüpelhaft und chauvinistisch durchkämpft.

Die Absicherung der Soylent-Werke erschien auch eher lächerlich als wirksam und man schien kaum vertuschen zu wollen, was man da treibt - fehlte eigentlich nur noch eine Fabrikbesichtigung mit Kindern. Und wieso zur Hölle begeht Sol plötzlich Selbstmord, wenn er weiß, was ihm bzw. seinem Körper anschließend blüht?!

5/10 Punkten.

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