Review

Uninvited

Das neue Werk des koreanischen Psycho-Films hat leider eine schwer zu ergreifende Story. Hauptfigur ist der junge Architekt Jung-Won, der von den Geistern zweier Mädchen verfolgt wird, die, von ihrer eigenen Mutter vergiftet, in der U-Bahn, in der sich auch Jung-Won befand, starben. Als er einem Bauauftrag in einer psychiatrischen Klink nachkommt, lernt er Jung Yun kennen, die an Narkolepsie (eine Krankheit, die sich in plötzlicher Ohnmacht äußert) und Depressionen leidet. Als sie eines Tages vor seinen Augen ohnmächtig wird, versorgt er sie und nimmt sie mit in sein Apartment. Als sie schließlich abgeholt wird, lässt sie, kurz bevor sie geht, noch den Kommentar fallen: "Sie sollten Ihre Kinder ins Bett bringen." Sie meint die Kinder, von denen Jung-Won dachte, nur er könnte sie sehen!
Ab hier wird der Film seltsam unstrukturiert und trotzdem in einer gewissen Art und Weise fesselnd. Am meisten fasziniert hat mich am Film das Ende. Es kommt sehr plötzlich, es ist einfach da, aber ich saß da und starrte noch zwei Minuten ausdruckslos die Credits an.
Auch, wenn ich zugeben muss, dass der Film zwischendurch doch manchmal recht langatmig ist, kann ich ihn nur empfehlen. Vor allem die darstellerischen Leistungen waren sehr überzeugend.

Ein Nachsatz: Vor allem Jun Ji-Hyun-Fans sollten diesen Film sehen. Ich hätte nie gedacht, dass sie diese vollkommen andere Rolle so akkurat spielen würde.

Fazit: Wer koreanische Filme mag und nicht alle zwei Minuten eine Actionszene haben muss, sollte sich diesen Film unbedingt anschauen.

Kosai

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