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Hope Springs

Ein enttäuschter und gedemütigter englischer Künstler (Colin Firth) landet nach scheinbar gescheiterter Beziehung mit Vera (Minnie Driver) in den Staaten. Um über die Enttäuschung hinweg zukommen flüchtet er quasi aus England über den großen Teich und landet in den kleinen Städtchen Hope Springs. Er entschließt sich, für die nächste Zeit, hier zubleiben und von den Bewohnern Portraits zu zeichnen, die dann auch ausgestellt werden sollen. Dabei lernt er natürlich auch einige der Bewohner näher kennen. Insbesondere die lebenslustige Mandy (Heather Graham) hat es ihn dabei angetan. Für beide beginnt einen schöne gemeinsame Zeit, doch mit dem auftauchen der Ex ziehen am Himmel dunkle Wolken auf, denn diese will ihn wieder für sich zurück gewinnen.

Solide Komödie, welche auf gewohntem Terrain ihren Handlungsstrang ausbreitet. Geradlinigkeit ist angesagt und deshalb sorgt die ganze inhaltliche Entwicklung auch für keine große Abwechslung. Da zielten die Macher ganz eindeutig auf die Frauen als Publikum und packten sämtliche Zutaten, für einen romantisch/dramatischen Zwist zwischen den 3 Hauptcharakteren, hinein. Dabei sind diese zumindest ehrlich und somit glaubwürdig angelegt, weshalb es auch zu keinem Overacting kommt und der Anteil Komödie auch eher den kleineren Raum zugesprochen bekommt. Colin Firth ist ja immer wieder in solchen Genre-Filmen zu sehen und er passt auch optimal in solche Rollen. Nun kann man nicht gerade sagen das sich die Darsteller gegenseitig an die Wand spielen würden, doch die überaus attraktive Minnie Driver lässt im unmittelbaren Vergleich ihre Kollegin Heather Graham erblassen, was allerdings auch an ihren aggressiver angelegten Part liegen könnte.

Die flotte Musik, ein paar turbulente Zwischenfälle und das, natürlich zu erwartende, Happy End geben dem Film eine gelungene Note und er hätte, wenn ich eine Frau wäre, wohl auch eine höhere Bewertung erfahren.

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