Review

Cronenberg'sche Kopfplatzer


Sitzen drei Leute im Auto. Die Welt bzw. Menschheit sollen dahin zu sein. Doch futuristische Helme haben scheinbar ihren Zweck erfüllt und ihre Leben gerettet. Doch ist es schon sicher wieder frei zu atmen? Kann man den Berechnungen der Regierung und Medizin glauben?

Der zumindest clever betitelte „Survivers“ spielt mit Ängsten, die aktuell akuter und pochender denn je erscheinen. Selbst wenn das die Lage und Pandemie und Rezession und leicht apokalyptische Stimmung wohl etwas zu schwarz malt. Dennoch steht postapokalyptisches Kino bei mir weiterhin hoch im Kurs. Selbst wenn ich mir nicht mehr gefühlt jeden Tag einen „The Road“ oder einen „Contagion“ gebe wie noch vor eineinhalb Jahren, als ich mir die Sache und den Zustand noch etwas weniger ernst weggelacht und weggeguckt habe. Lange Rede, kurzer Sinn: mit solchen Steinen im Brett und ein paar drastischen Rübenexplosionen hätte dieser spanische Kurzfilm eigentlich besser bei mir ankommen müssen. Und mehr aus seinen Dingen machen müssen. Aber nichts da. „Survivers“ ist nur der Beginn einer Konzeptstudie. Ein Blatt für die Bewerbungsmappen der Effektspezis. Ansonsten maximal milder und minimal stylischer Gedankenanstoss. Oft nichtmal das. 

Fazit: Apokalypse, Verschwörungen und allgemeine Unsicherheit bis Skepsis gehen dieser Tage immer. „Survivers“ bleibt aber ein leerer Endzeit-Snack. 

Details
Ähnliche Filme