Bei „Direct Hit“ handelt es sich eindeutig um eine der besseren PM-Produktionen. Die Regie übernahm auch hier wieder Joseph Merhi.
Zur Story: John Hatch arbeitet als Profikiller für die CIA. Nach seinem letzten Auftrag will er aus dem blutigen Geschäft aussteigen. Doch sein Vorgesetzter Tronson hat noch einen Job für ihn: er soll die junge Tänzerin Savannah töten, da sie zusammen mit Terry Daniels, der als Senator kandidiert, vor Jahren eine Affäre hatte. Angeblich erpresst sie Daniels mit Fotos. Nur widerwillig nimmt Hatch den Auftrag an. Als er herausfindet, dass Savannah eine kleine Tochter hat, meldet sich sein Gewissen. John schlägt sich auf die Seite seines potentiellen Opfers und entfacht damit eine erbitterte Jagd auf sich und Savannah.
Obwohl die Story nicht wirklich neu ist, gelingt es Regisseur Merhi, sie dennoch ansprechend und spannend umzusetzen. Das ist auch größtenteils den überzeugend agierenden Hauptdarstellern zu verdanken. Allen voran sei hier William Forsythe genannt, der den innerlich zerrissenen Killer absolut glaubhaft verkörpert. In einer Nebenrolle als Hatchs Vorgesetzten sehen wir George Segal, der einen ähnlichen Part bereits in „Joshua Tree“ übernahm. An Action wird die übliche Kost geboten - Explosionen, Verfolgungsjagden und einige Schießereien. Aber der Film hat auch ruhige und nachdenkliche Momente zu bieten, was ihn damit von den meisten anderen PM-Produktionen abhebt.
Fazit:
Viel Action, eine nette Geschichte und überzeugende Darsteller machen diesen Film sehenswert.