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Der High School-Schüler Alex Carson ist in seine niedliche Nachbarin Sally verschossen, aber zu schüchtern, um sie auch anzubaggern. Als Alex Sally stattdessen eines Abends mal wieder heftig von seinem Zimmer aus nachgeiert, kommt ihm eine lukrative Geschäfts-Idee: Nachdem er sich von seinem Vater die Kohle für eine Video-Ausrüstung geliehen hat, installiert er gemeinsam mit seinem Kumpel Nicholas heimlich einige Kameras, um das private Treiben seiner Mitschülerinnen zu filmen... und die Bänder da im Anschluss an seinen hormongebeutelten Freundeskreis zu verticken. Als Nicholas beim Klauen eines Porno-Heftchens erwischt und von Rektor White von der Schulde geschmissen wird, schmiedet man den Plan, diesen während einer anstehenden Hausparty heimlich in flagranti beim Sex mit einer Prostituierten zu filmen, um ihn so dazu zu bewegen, seine Entscheidung nochmal zu überdenken... Okay, nicht jede olle Sex-Comedy aus den 80er Jahren ist gleich ein zweiter "Bachelor Party", aber dieser heutzutage ganz zu Recht der Vergessenheit anheim gefallene Vertreter seiner Gattung rangiert Humor-mäßig sogar noch ein paar Etagen unterhalb der "Porky's"-Streifen... und bei denen muss man sich schon nicht unbedingt vor lauter Lachen wegschmeißen. Neben guten Gags geizt "Die Highschool-Fete" überraschenderweise aber auch noch mit nackten Tatsachen, denn hier machen sich gerade mal zwei ziemlich flache Darstellerinnen kurz obenrum frei... echt kein Vergleich mit Phoebe Cates' legendärer Swimmingpool-Szene aus "Fast Times at Ridgemont High", ey! Für die, die drauf stehen, gibt es dann zusätzlich noch einen bleichen Männerarsch, damit wäre das Thema "Nudity" dann aber auch abgehakt. Dass das notgeil-pubertäre - und zumindest auch mal grenzwertig kriminelle - Verhalten der jugendlichen Protagonisten, welches hier wie so oft in solchen Filmchen die "Trieb"feder (höhö!) der Handlung markiert, heutzutage bestenfalls Fragezeichen aufwirft (danke, Internet-Pornos!) und gemeinhin wohl als eher "problematisch" (oh, wie ich dieses Wort hasse... stimmt hier aber, leider!) empfunden werden dürfte, trägt auch nicht unbedingt dazu bei, dass einem "Die Highschool-Fete" besonders sympathisch erscheint. Allgemein liegt hier die Vermutung nahe, dass Regisseur und Drehbuchautor William Olsen versucht hat, sich mit seinem Filmchen an den Erfolg von "Lockere Geschäfte" anzuhängen... es kann aber natürlich auch sein, dass einem das nur so vorkommt, weil die Versatzstücke in solchen Teenie-Klamotten eh immer dieselben sind. Da braucht es schon einen jungen Tom Cruise und 'ne ultra-heiße Rebecca De Mornay, um aus der breiten Masse herauszuragen und von den Pappenheimern, die sich hier vor der Kamera tummeln, hat keiner auch nur ansatzweise sowas wie Sex-Appeal. Hier herrscht in jeder Beziehung tote Hose.

2/10

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