Review
von Leimbacher-Mario
Weniger „Luca“, mehr Alberto
In diesem kleinen Amüsgöl schreibt Luca nach den Geschehnissen des gleichnamigen Films einen Brief in seine Heimat und wir lernen schnell, dass Alberto mit seinem neuen Lehrmeister und Ziehvater nicht immer wortlos zurecht kommt…
„Ciao Alberto“ ist eine willkommene, knappe Rückkehr nach Portorosso, wo ich allgemein nie eine Minute bereuen werde. Sonnig, wässrig, italienisch, mit klaren Bezügen zu Ghibli bis tief in die goldene Filmgeschichte. Das habe ich ja schon alles in meinem überschwänglichen Review zum Hauptfilm geschrieben. Doch was kann diese spärliche, nur wenige Minuten anhaltende Extrarunde? Nicht viel, aber auch nicht überflüssig, würde ich insgesamt behaupten. Albertos Beziehung zu seinem neuen Mentor und seiner sehr wortkargen Vaterfigur wird vertieft. Der Kontrast dieser beiden ist schon amüsant. Und die verschiedenen kurzen Snippets und Ausschnitte ihrer Fischerei- und Freizeitaktivitäten können herzlich unterhalten. Die Auflösung ist einfach schön und ehrlich.
Fazit: für „Luca“-Fans wie mich ein herzlich süßer Bonus. Aber selbst für uns nicht viel mehr. Ein P.S. ohne Gewicht.