Review

Staffel 1 - 8/10

Staffel 1


Volltreffer!

„Hawkeye“ ist die bodenständigste und letzte Marvelserie des Jahres auf Disney+, stark beeinflusst von der gleichnamigen Graphic Novelle von Matt Fraction, und behandelt die vorweihnachtlichen Tage von Clint Barton in New York, in denen er sich mit der Nachwuchsbogenschützin Kate Bishop zusammentun muss, die über Umwege an sein „Ronin“-Kostüm gelangt ist und der nun die Unterwelt turbulent auf den Versen ist…

Was ich an diesem sehr versöhnlichen und wohligen MCU-Jahresabschluss (abgesehen vom neuen Spider-Man) besonders gern gesehen habe? Und wo das Outfit vielleicht noch nicht ganz perfekt sitzt?

JINGLE BELLS
+ schön klein gehalten
+ schön weihnachtlich 
+ schön dass Clint Barton (bzw. Jeremy Renner) nun mal Aufmerksamkeit und Entwicklung bekommt 
+ Abschluss mit Ronin-Figur
+ klasse Zusammenführung mit „Daredevil“
+ feine Chameos und Überraschungen 
+ NYC-Feeling
+ familiär und herzlich 
+ Kate Bishop wächst einem einfach ans Herz 
+ Elena Romanov
+ Kingpin
+ eher innere Entwicklungen und Zusammenführungen als voranbringende Story
+ taubstumme Figur/Inklusion
+ hochwertiger Look wie immer 
+ etliche Easter Eggs wie immer 
+ viele schöne Xmas-Songs
+ genug Augenzwinkern 
+ wohlig-warme Konklusion
+ Rogers - Das Musical! (inkl. Post Credit-Szene! :D
+ trifft den Ton seiner ikonischen Comicvorlage top
+ starkes animiertes Intro/Outro
+ gute Darsteller/Besetzung wie Vera Farmiga
+ massig lustige Spezialpfeile

GRINCH
— richtig viel Handlung gibt’s nicht 
— manchmal etwas zu viel Humor
— keine Ronin-Flashbacks
— womöglich etwas soft/es dürfte ruhig etwas mehr Blut fließen 
— wie oft im MCU jetzt nicht die wirklich im Kopf bleibenden Actionszenen
— einige Momente und Entwicklungen sehr vorhersehbar 
— nur ein sehr kleines Kapitel des MCU
— Connection zwischen Kate und Clint macht's sich vielleicht etwas zu einfach
— die Auflösung des Fights Clint vs. Elena ebenso 
— die Jogginganzuggang
— ernste Momente werden zu schnell mit Witzen gebrochen 
— die LARPer
— nur ein ausgedehnter Epilog? 

Fazit: Steinfeld ist eine Idealbesetzung, Renner hat richtig Bock seiner Figur endlich Berechtigung, Zeit und Tiefe zu geben, das weihnachtliche NYC-Setting und die bodenständige Story sind grundsympathisch. „Hawkeye“ ist ein prachtvoller, berührender und menschelnder Marvel-Jahresabschluss! (8/10)

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