So, so, das ist er nun, der Film, der den Piratenfilm wieder populär machen soll.
Mit einem erfahrenen Produzenten, einem Budget von 140 Mio. $, einem durchaus talentierten Regisseur und einem recht ansehnlichen Darstellerensemble waren alle Bedingungen erfüllt, dieses Ziel zu erreichen.
Doch dies ist nicht gelungen.
Die Story ist vorhersehbar und Klischee - und kitschbeladen, doch dies wäre ja alles nicht so schlimm, wenn der Film nicht auch noch total langweilig und langatmig wäre.
Auch die Leistung von Johnny Depp war ziemlich schlecht. Als irgendwie dauerbekiffter Piratenkapitän (obwohl man ihn nie solches Zeug rauchen gesehen hat) war er einfach nur eine Lachnummer.
Auch die Effekte waren nicht unbedingt so überwältigend, das hat man alles schon mal besser gesehen.
Die Vielfältigkeit der Locations hielt sich ebenfalls in Grenzen, was zwar nicht unbedingt schlecht sein muss, aber in einem Abenteuerfilm erwartet man halt, das man exotische Schauplätze zu sehen bekommt, was hier nur recht marginal erfüllt wurde.
Das alles ziemlich übertrieben ist, kann man sich ja schon vorher denken (der Film kommt ja schließlich aus Hollywood), aber das dann auch Szenen, die man realistisch hätte darstellen müssen, ebenfalls total überzogen werden nur um den Unterhaltungseffekt (vergebens) zu erhöhen zeugt nicht unbedingt von inszenatorischer Klasse.
So schlecht wie der Film auch ist, riesigen Erfolg hat er allemal, denn es scheint in Amerika mittlerweile zum Standard geworden zu sein, das die schlechtesten Filme, die Erfolgreichsten sind (siehe "Spider-Man" oder "Matrix Reloaded").
Trotzdem bleibt der Film nichts weiter als minderwertiger Schund, bei dem lediglich Darstellerin Keira Knightley erhöhte Aufmerksamkeit verdient.
Schade.
3 von 10 Punkten.