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Vater (Robert Patrick) und Sohn haben Erscheinungen der durch Selbstmord verstorbenen Mutter. Ein verurteilter Päderast (Nick Stahl) soll einer Gang eine Kiste Nazigold stehlen und befreit ein kleines Mädchen. Ein Paar will ein Kind adoptieren, obwohl die Frau unter psychischen Problemen leidet. 

In drei Kapiteln führt Regiedebütant Vincent Grashaw diese Episoden zu einem Familienbild zusammen, das von Missbrauch, Inzest und Heimsuchung geprägt ist. 

Starker Tobak, der trotz der interessanten Struktur nur mäßig involvierend umgesetzt ist. Das Tempo ist auf zwei Stunden Laufzeit eher schleppend, selbst die mittlere Episode, die das Potenzial für einen echten Thriller hätte, wird sehr gedämpft inszeniert. Erst im dritten Kapitel/Akt, wenn die Verbindungen hergestellt werden, wird es etwas spannend. 

Ein Coup ist allerdings die Besetzung: Robert Patrick beeindruckt durch seine permanent bedrohliche Präsenz und Comedian Tony Hale (ARRESTED DEVELOPMENT, VEEP) macht als besorgt-frustrierter Ehemann eine erstaunlich gute Figur.

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