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Kate Beckinsale im hautengen Neopren-Anzug ist eine wahre Augenweide (zumindest für uns Männer). So, - damit wäre alles Positive über diesen Film gesagt. Wer ein solches Drehbuch ersinnt, geschweigedenn verfilmt b.z.w. finanziert kann nur knapp einem Werwolfangriff entkommen sein, anders läßt sich diese Schwachsinnsansammlung kaum erklären. Im Zeitalter der Superlative reicht ein Bösewicht oder eine Bösewichtgattung nicht mehr aus, da muß Freddy gegen Jason ran und die Aliens gegen die Predatoren oder eben die Vampire gegen die Werwölfe. Dagegen ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden, wenn dem Ganzen eine spannende und originelle Geschichte zugrunde liegt. Da langt es einfach nicht 08/15 genretypische Elemente mit gestohlenen Highlights aus erfolgreichen Filmen zu kombinieren (Matrix etc.). Das Ganze wird mit ordentlich Bummbumm und Pengpeng versehen, was mich vor 20 Jahren vielleicht noch aus dem Kinosessel gehoben hätte, aber heute?! Dazu noch die haarscharf am Kitsch vorbeischrammende Optik. Da habe ich einfach Probleme Kate Beckinsales finsteres Gesicht zur dramatischen Situation ernst zu nehmen. Hier gilt einmal mehr der weise Satz: Weniger ist manchmal Mehr. Wie man aber den abschließenden Worten der Hauptdarstellerin entnehmen darf, geht das Filmteam siegessicher davon aus ihre reizende Protagonistin ein weiteres Mal ins Rennen zu schicken. Kate Beckinsale, auf dem besten Weg sich in die Hollywood A-Liga zu spielen wird hoffentlich die Finger von einem zweiten Teil lassen - solche Filme haben schon manche zukunftsorientierte Karriere ausgebremst.

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