Schon nachdem der erste Film im Kino zu sehen war stand für die Produzenten bereits fest, dass es eine Fortsetzung geben würde. Der gewünschte Erfolg blieb allerdings aus, was allerdings nicht bedeuten soll, dass dieser Film schlecht ist.
Ganz im Gegenteil – Vampire und Werwölfe haben einiges gemeinsam. Ihr größter Berührungspunkt ist allerdings ihr Vorleben als Mensch. Alle sind durch einen Biss zu einem solchen Unwesen mutiert.
Der Story wohnt auch eine gewisse Dramatik inne, denn die Liebesgeschichte zwischen Selene und Michael erinnert einen stark an „Romeo und Julia“. Ein besonders geschickter Schachzug ist der, dass man sich als Zuschauer für wirklich keine Seite entscheiden kann. Mal sympathisiert man mehr mit den Vampiren, ein anderes Mal sind es die Werwölfe.
Die Darstellung der beiden dämonischen Geschöpfe ist durchaus annehmbar, wobei die Vampire einfach cooler wirken. Besonders beeindruckend sind auch die Sprünge von Häuserdächern.
Das stets dunkel gehaltene Bild sorgt noch einmal für zusätzliche Spannung.
Wissenswertes
Die Schauspieler hatten nur zwei Wochen Zeit um sich für den Film – insbesondere der „Seilakrobatik“ vorzubereiten
Selene ist der Mond in der griechischen Mytholigie
Fazit
Mythosverfilmung im neuen, cooleren Design