Lara Croft ist wieder unterwegs auf Abenteuer, nachdem sie davon erfahren hat, daß die Büchse der Pandora tatsächlich existiert. Und nicht nur das, denn sie weiß nun auch, wo sich dieses mächtige Artefakt befinden soll. Doch Lara Croft ist nicht die einzige, die sich für dieses Artefakt interessiert, und so stellen sich ihr bald mächtige Gegner in den Weg. Wird es der abenteuerlustigen Archäologin trotzdem gelingen die Büchse der Pandora als erstes zu finden?
Lara, die zweite, die Abenteuer der großeutrigen Archäologin gehen weiter. Erneut zwängt sich Angelina Jolie in das hautenge Latexkostüm und darf in gewohnt unter Manier mal eben wieder die Welt vor einem bösen Biowaffenfabrikant retten. Ähnlich wie im Vorgänger gehts dabei einmal rund um die Welt über Griechenland, China, Hong Kong bis nach Afrika, wo ja bekanntlicherweise die Wiege der Menschheit (oder hier des Lebens genannt) steht.
Wie immer darf auch ein persönlicher Background nicht fehlen, nur das es diesmal nicht um Laras Daddy geht sondern um eine Ex-Liebschaft, die zur Erfüllung der Mission erst aus einem kasachischem One Way Ticket Knast befreit werden muß. Zur Handlung trägt dieser allerdings wenig entscheidendes bei, wird von Gerard Butler auch nicht besonders gut gespielt, und dient eigentlich nur dazu um zu zeigen das Lara auch eine persönliche Seite besitzt und ihm zum Dank am Ende eigenhändig abknallt. Nicht nur das dabei alle 16jährigen Zocker die sich in die Figur verliebt haben jetzt aufschreien, den Charakter hätte man auch mühelos aus dem Script rausschreiben können.
Immerhin stimmen der Action- und Tempofaktor, bis auf die bremsende Love Story knallts und kracht es eigentlich pausenlos. Für die Gamer werden auch wieder bekannte Trainigs- und Klettersequenzen eingebaut, um die Videospielherkunft nicht ganz zu verleugnen und das die Optik klasse ist dafür sorgt schon Ex-Kameramann und hier Regisseur Jan de Bont. Allerdings wirken die neuen olympischen Disziplinen wie Stabweitsprung, Haie ausknocken oder Jumpsuit skydiven nicht gerade dafür das die Glaubwürdigkeut der Geschichte steigt, den Teil des Gehirnes der für die Logik zuständig ist sollte man definitiv vor Filmstart auf aus schalten, denn was hier präsentiert wird ist reines Popcorn Kino in schönen Bildern, das Drehbuch schien da eher eine Nebensache zu sein, oder glaugt jemand ernsthaft die ollen Griechen hätten damals schon Hologramme programmiert? Da würde sogar Archimedes nur müde den Kopf schütteln.
Wenn man den Film einfach an sich vorbeiziehen läßt ohne groß darüber nachzudenken ist das aufwendige Spektakel aber durchaus sehenswert. Die Darsteller sind weitestgehend ok, das kann nicht mal ein Til Schweiger verhindern, ein netter kleiner Abenteuerfilm für zwischendurch
6/10