Der mürrische Wirtschaftsprüfer Raul hasst nichts so sehr wie Weihnachten. Ausgerechnet über die Feiertage wird er in das kleine Pyrenäendorf Valverde entsannt um die ortsansässige Lebkuchenfabrik zu bewerten. Dabei lernt er die charmante Lehrerin Paula kennen, die sich von Rauls miesepetriger Art nicht abschrecken lässt und schnell seinen weichen Kern entdeckt. Sehr zum Leidwesen des intriganten Fabrikbesitzers, der alles daran setzt, Paula für sich zu gewinnen.
Hinter dem wahrhaft sperrigen Filmtitel verbirgt sich eine witzig unterhaltsame Weihnachtsromanze, die es trotz bekannter Elemente und Wendungen nicht versäumt, ihre Protagonisten und deren Ambitionen charmant und liebenswert zu zeichnen. Auch wenn dem Film echte RomCom-Elemente fehlen und die Charaktere weitgehend vordergründig gezeichnet bleiben, erfüllt er mit seinem Zugeständnis an die Marotten seiner Protagonisten und die am Rande gezeichnete Liebesgeschichte seinen Zweck als heitere Weihnachtskomödie. Humor wird hierbei gezielt und pointiert eingesetzt, auf den üblichen Kitsch wird erfreulicherweise verzichtet.
Fazit: Im schier unüberschaubaren Weihnachtsfilm-Angebot sticht "1000 km weit weg von Weihnachten" als echter Geheimtipp hervor.