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Die Amityville-Reihe ist bloß ganz großer Käse und degeneriert immer rapider. Diese Story über im Keller des Geisterhauses angepflanztes Marihuana (!), das als Joints "in the Hood" für Stress und Spuks sorgt, ist so debil, kackdreist und schroff, vor allem in der 1. Hälfte, dass es einem schon wieder ein ungläubiges Grinsen aufs Gesicht zaubert. Eine böse Affenplüschpuppe und ein Killerclown sind auch mit dabei, da steige noch wer durch. Ich hatte jedenfalls hiermit mehr Spaß als mit den letzten ca. 10 Amityville-Titeln und auch mit den Ausflügen des Leprechauns ins Armenviertel. Viele andere mögen meinen kleinen Anflug von "Begeisterung" vielleicht nicht nachvollziehen. Man ist sogar wieder viel näher dran an der ursprünglichen Geschichte, die sich einst ereignete, und mittels langer Kamerafahrten durch verrottete Straßen (Stock Footage?), kommt fast ein Hauch von Sozialkritik auf.