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Anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums von „Harry Potter and the Philosopher's Stone“ (2001) versammelte man große Teile des Hauptensembles nochmals vor der Kamera. Man die Darsteller und -innen zu Wort kommen, ebenso die Regisseure der einzelnen Filme und so sitzen diverse Leute in den Filmkulissen herum und erzählen Anekdoten vom Dreh und über ihre Beziehungen zueinander. Das gemeinsame Aufwachsen vor der Kamera ist ein Thema, ebenso die Entstehung der Filme sowie die Entwicklung der Charaktere. Das wirkt letztlich schon irgendwo etwas gestellt, funktioniert aber trotzdem. Die Blicke hinter die Kulissen, die Aufnahmen vom Casting und die Interviews geben einen fast schon nostalgischen Einblick in diese bekannte Filmreihe und ihre Entstehung.  

Ebenso gedenkt man den verstorbenen Schauspielern, denn nicht mehr alle Beteiligten weilten bei der Herstellung dieses Specials noch unter uns. So kommen Richard Harris, Helen McCrory und Alan Rickman zur Sprache, wie auch manche andere.
Schade, dass John Williams oder auch einer der anderen Komponisten hier nicht auftauchen. Auch wirken etwas über hundert Minuten etwas wenig, bezieht sich die Doku doch auf acht Filme und gerne hätte das Ganze noch ausführlicher sein dürfen.

„Just really fond memories.“

Natürlich ist das alles recht positiv und herzig. Ein schlechtes Wort verliert hier niemand über die zehn Jahre, die das alles gedauert hat. Aber so ist „Return to Hogwarts“ eben eine warme Decke für Fans, in die sie sich reinkuscheln können, während sie an ihrem Butterbier schlürfen und alle acht Filme Revue passieren lassen. Mit vielen Beiträgen des Ensembles, ein paar Filmausschnitten und Statements der Regisseure. Eine schöne Reise nach Hogwarts, die wieder Lust auf die Filme macht.

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