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Wenn ich die hier mit einer anderen 2021er Mystery-Mockumentary über eine verschwundene Person vergleiche, die ich gesehen habe, nämlich HORROR IN THE HIGH DESERT, dann muss ich sagen: HOWARD'S MILL zieht den Kürzeren. Bei der Konkurrenz ließ man sich zwar (beinahe zu) viel Zeit, bis es interessant wurde, doch hier fällt die Spannungskurve noch um einiges flacher aus. Zwar ist ein angebliches altes Heimvideo, in dem ein kleines Mädel buchstäblich vom Erdboden verschluckt wird und die Eltern schnell in Panik geraten, durchaus intensiv und realistisch, doch deshalb muss ich es nicht noch ganze 3 Mal in der Wiederholung sehen! Bis auf ganz wenige Schrecksekunden ist da recht wenig vorhanden und die Auflösung ist so dermaßen phantastisch und kompliziert, dass sie schon wieder albern wirkt. Der Film könnte noch sein Publikum finden - wohl die Leute, die DONNIE DARKO und LAKE MUNGO zu Kult erklärten.