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Inhalt: Ein junges Filmteam will in einer abgelegenden Farm einen Porno (!) drehen. Doch (es dauert ziemlich lange) bis mysteriöse Dinge vor sich gehen und einer nach dem Anderen dezimiert wird.Fazit: Als Allererstes einmal - das X steht für das Rating der US-amerikanischen Zensurbehörde MPAA, was eigentlich schon absurd ist, denn "X" selber hat in Deutschland eine 16er Freigabe bekommen, was in den Staaten gerade mal eine Begrenzung ab 15 ist. Das liegt wohl daran das Ti West mit seiner ihm überzeichneten Art und seinem lockeren Umgang an die gruselig anmutende Geschichte heran gegangen ist, wobei vor allem die erste Hälfte, trotz charmanter Charaktere, kaum Horror-lastig nachwirkt oder mit Gore die Leinwand zum Bluten bringt. Hierbei geht es vor allem um die Figuren und das Einführen der mysteriösen Alten, die den Dreh ab der zweiten Hälfte zu Fall bringt. Das geschieht natürlich nicht ohne Klischees und die bekannten Handvoll Schocks, die man als Seher solcher Filme jahrzehntelang verinnerlicht hat. Ti West tut gut daran seinen Spuk zügig voran zu treiben, sodass es fast nie langweilig wird, Spannung kommt allerdings nur sporadisch auf, immer dann wenn er sie gerade braucht, was im Nachgang nur solide in Erinnerung bleibt. "X" hat trotz einiger solider Verweise an altmodische Klassiker wie "TCM" (1974) und einer Handvoll Härten schon noch Einiges zu bieten, bei dem der nimmersatte Genrefreund vor Freude wichsend ins Bett ejakuliert. Und man will doch das der Zuschauer zu seinem Höhepunkt kommt, oder?!

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