Review

Handlung:
Die Studentin Lorraine und ihr filmverrückter Freund RJ wollen 1979 in einer ländlichen Gegend in Texas mal etwas "Neues" versuchen : Sie haben ein Gästehaus einer Familie angemietet und RJ will hier einen Pornofilm mit Niveau drehen.
Dazu hat er die Stripperin Maxine, die ihrem Job entfliehen und Karriere als Pornostar machen möchte, den Vietnam Veteranen Jackson und dessen Freundin Bobby-Lynne engagiert.
Allerdings ist das ältere Ehepaar, das den Filmemachenden das Gasthaus vermietet, nicht begeistert, als sie von dem Pornodreh erfahren.

Meinung:
X ist ja mit guten Kritiken gestartet und allgemein besitzt Regiesseur Ti West ja einen wirklich guten Ruf. Letzteren konnte ich nie so ganz nachvollziehen.
West versteht das Horrorgenre wirklich gut, inszeniert überwiegend sehr versiert und versucht auch mehr als nur 08/15 Kost abzuliefern. Wirklich begeistert hat mich bisher aber keiner seiner Filme.
So auch X nicht. Die Prämisse an sich ist durchaus interessant, gleiches gilt auch die Themen, unter anderem Freie Sexualität/sexuelle Selbstbestimmung und Alter und Jugend im Kontrast zueinander, die West bearbeitet.
Aber irgendwie hat mich X trotzdem nicht abgeholt. Am Slow Burn Aufbau liegt es nicht, denn der ist stimmig und nötig. Ebenso wenig an den "Gewaltszenen", denn die können sich durchaus sehen lassen. Selbst die Atmosphäre des Films, die zeitweise (bewusst) an das Texas Chainsaw Massacre erinnert, läuft. Vielleicht fehlte es mir nur an einem gewissen "Etwas", ironischerweise "X"-Faktor genannt.

Kurzum:
An sich ordentlich gemachter Retroslasher, bei dem mir irgendwie einfach etwas fehlt, damit er mich wirklich überzeugt. Vielleicht bei nem Rewatch.

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