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Paris, die Stadt der Liebe. Sieben Episoden aus dem Leben von sieben Pariser Frauen: z. B. eine vornehme Dame, eine Prostituierte, eine Witwe, eine Ehebrecherin oder eine Hausfrau. Alle sind “verrückt aus Liebe” und durchleben mit den Herren an ihrer Seite sämtliche Höhen und Tiefen aufregender Liebesaffären. Sieben junge Frauen – alle dargestellt von der bezaubernden Shirley MacLaine – stehen im Mittelpunkt dieser famosen Geschichten über Zärtlichkeit, Verlangen und Verlust. Siebenmal werden starke Männer schwach, denn siebenmal lockt das Weib.

In Seven Time´s Woman darf Shirley Maclaine ihre komplette Bandbreite präsentieren. In sieben Stories von jeweils etwa 15 Minuten verkörpert sie sieben verschiedene Charaktere, jeweils in Paris, und darf hier auch wirklich die prominenten Gaststars locken. Diese Episoden fand ich auch zugleich die interessantesten. Zu Beginn gleich mal Peter Sellers auf der Beerdigungsepisode, zwischendurch Lex Barker als Romanautor und speziell der Abschluß mit Anita Ekberg und dem schweigenden Michael Caine sind sehenswert.
Für eine Komödie gibts allerdings recht wenig zu lachen, meist gehts um diverse Beziehungsgeflechte, die irgendwie geordnet werden müssen und das ganze hopplahopp im Stile eines Kurzfilms. Da hätten eigentlich auch drei Geschichten gereicht, diese dafür aber ein wenig ausführlicher gestaltet. So schnuckelig Miss MacLaine auch im Adamskostüm ist, wenn ich schon so prominente Mitstreiter am Set habe, sollten man denen auch den nötigen Raum zur Entfaltung geben.
Anthology Filme waren aber auch selten große Kassenschlager oder Welterfolge, da ändert sich (zumindest bei mir) auch durch den Nostalgie Bonus und der sympathisch agierenden Hauptdarstellerin wenig.
Gute 5/10

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