Handlung:
Evelyn und ihr Mann haben einen Waschsalon, der so semi läuft. Aktuell steht auch eine Steuerprüfung an, was zusätzlichen Stress bedeutet.
Doch während des Termins erfährt Evelyn davon, dass es ein Multiversum gibt und ein Wesen namens Jobu Tupaki es zerstören will. Scheinbar ist sie die einzige Chance auf Rettung.
Meinung:
Mehr zur Handlung zu sagen würde den Rahmen sprengen. Ich sage nur so viel: hier gibt es tonnenweise Multiversumchaos. Wo Dr. Strange 2 safe und bieder an das Thema rangeht, haut "EEAAO" (was ein Kürzel^^) einfach alles raus: Fähigkeiten werden bei anderen Versionen geliehen, es wird zwischen den Universen gesprungen, die Unterschiede sind abstrus, die Trigger für Sprünge wild, die Kampfszenen teils spektakulär, teils vollkommen Banane und die Geschichte verwirrt anfangs doch dezent, wartet aber am Ende mit einer schönen Message auf und bearbeitet viele Themengebiete.
Der Film ist, als er loslegt, echt ein wilder, kreativer Ritt. Details zu verraten erspare ich mir, das soll jeder selbst erleben. So viel sei gesagt: Bei einem AAA Titel wäre so einiges in der Form garantiert nicht möglich gewesen.
Was besonders schön ist: auch wenn EEAAO ein Indy-Titel ist, ist er sehr effektreich umgesetzt. Dass die FX unterm Strich besser funktionieren (sowohl in der Umsetzung, als auch in der Einbindung und Inszenierung) als in vielen MCU-Filmen, ist einerseits ein fettes Lob für den 25 Millionen Dollar Film, andererseits auch ein Armutszeugnis für seelenlose 200 Millionen Dollar Blockbuster.
Kurzum:
Effektreicher und wahnsinniger Sci-Fi-Knaller, der in puncto FX, Charme, Aussagekraft, Story und Kreativität allen 8-mal (!!!) so teuren Blockbustern meilenweit voraus ist.