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Von einer Forschungsreise aus Neuguinea bringt Wissenschaftler Emmanuel Hildern ein übergroßes menschliches Skelett mit zurück nach England. Das Böse in seiner Gestalt und ein Serum dagegen, das er entwickeln will, beschäftigen Hildern, der eine merkwürdige Wirkung von Wasser an dem Skelett feststellt. Dass währenddessen seine Tochter das Geheimnis um ihre Mutter und Emmanuels Ehefrau entdeckt, macht die Sache nicht weniger kompliziert.

Die Geschichte mit all ihren Einzelteilen wirkt mitunter wirr und auch, wenn zum Ende hin irgendwie alles zusammenläuft, so ergibt sich kein spannender Plot. Da ist das große Skelett, Emmanuels Tochter und der Konflikt wegen ihrer Mutter, sein rivalisierender Bruder und dessen Heilanstalt sowie das Serum, welches für Chaos sorgt. Der von Freddie Francis inszenierte Grusler stolpert mit all diesen Teilen in den Händen durch die Gegend. Das sieht immerhin öfters atmosphärisch gelungen aus, das England des ausgehenden 19. Jahrhunderts hat durchaus was. Sets und Kostüme passen da gut, nur der Rest eben oft nicht. Dagegen kommen auch Meister ihres Fachs wie Peter Cushing und Christopher Lee nicht an. Visuell ist das solide eingefangen, insgesamt fehlt es dem Streifen aber einfach an einer fesselnden Erzählung und einem Spannungsbogen. Dazu ist auch das Monsterdesign nicht wirklich stimmungsvoll. Daher bin ich einfach bei Hildens Assistent, wenn er anmerkt

„Well, I really don't understand. It all seems rather difficult."

Trotz des hochkarätigen Duos Cushing und Lee ein eher fader Grusler, der mit seinem wenig spannend konstruierten Fortgang zwar in einzelnen Szenen und dem Setdesign atmosphärisch ist, insgesamt aber doch eher fade daherkommt. Vielleicht war‘s auch die Müdigkeit.

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