Die Foo Fighters befinden sich in der Schaffenskrise und mieten sich in einer verfluchten Villa ein, um dort ihr neues Album aufzunehmen. Und bevor noch jemand „Everlong“ singen kann, wird Sänger Dave Grohl von einem Dämonen besessen und versucht, seine Bandkollegen zu killen.
Die Foo Fighters haben schon in ihren Musikvideos gerne mit Genrefilmen gespielt, gerade „Everlong“ (im Übrigen von Michel Gondry inszeniert) bediente sich bereits bei EVIL DEAD und dieser war auch hierfür eins der vielen Vorbilder.
STUDIO 666 möchte eine liebevolle Hommage an all die Slasher- und Dämonenfilme der 80er und 90er sein. John Carpenter schrieb das Titelmotiv, es werden zahlreiche Szenen und Einstellungen bekannter und berüchtigter Horrorfilme zitiert und einige Todesszenen sind wirklich hübsch gemacht.
Insgesamt ist der Film aber leider eher wie die letzten Foo Fighters-Alben geraten – man erkennt die gute Absicht an und vergibt gerne Sympathiepunkte, so richtig überzeugend abgeliefert wird hier aber nicht. Und ein Hit ist es erst recht nicht geworden.
Gut, das hier sind Musiker und keine Schauspieler und eine Story würde bei so etwas ohnehin niemand voraussetzen. Allerdings hätte man sich etwas mehr Humor gewünscht, oder wenigstens mehr Foo Fighters Musik als einen Song im Abspann.