Handlung:
Nathan Drake und sein Bruder Sam wachsen in einem Waisenhaus auf, sind beide aber besessen von Abenteuern, Geschichte und Schätzen. Als sie einmal zu oft beim Diebeszug erwischt werden, muss Sam fliehen.
15 Jahre später taucht Sully im Leben von Nathan auf. Dieser will einen alten Goldschatz Magellans finden und braucht Nathans Hilfe. Zuvor hat er schon mit Sam, der verschwunden ist, zusammen gearbeitet.
Widerwillig macht Nathan mit, doch sie sind nicht die Einzigen, die den Schatz wollen: Auch der Geschäftsmann Santiago Moncada will ihn haben.
Meinung:
Videospielverfilmungen haben ja einen schlechten Ruf, oft auch zu Recht. Doch Uncharted trifft auf dem Papier schonmal die richtigen Töne. Wir haben Abenteuer- und Heist-Elemente, Rätsel und einen an die Historie angelehnten Schatz, dazu Action und einige knackige Sprüche.
Das ist nicht neu, das ist wie Indiana Jones in der Moderne und definitiv nicht auf dem Niveau des großen Vorbildes. Aber der Film macht durchaus Spaß und bietet insgesamt genug Stoff für einen wenig tiefgründigen, aber unterhaltsamen Filmabend.
Nur mit Holland als Drake werde ich nicht ganz warm. Er macht seine Sache gut, ist aber zu jugendhaft, um an den Drake der Spiele in Sachen Emotionalität und Charisma heranzukommen.
Auch die Effekte sind manchmal sehr künstlich und oft unlogisch. Andererseits ist gerade der Showdown mit dem "Schiffskampf in der Luft" gerade deshalb so unterhaltsam, weil er so Banane ist. Für eine potentielle Fortsetzung gerne mehr von solchen durchgeknallten Set-Pieces.
Kurzum:
Uncharted erfindet das Rad weder neu, noch ist er als Abenteuer-Film wirklich spitze, dafür macht er unterm Strich aber sehr viel Spaß.