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Dracula - Nächte des Entsetzens (Scars of Dracula, 1970) ist der wohl mit abstand härteste Dracula Film der legendären Hammer Studios. Auf dem Regiestuhl nahm Roy Ward Baker platzt, der für Hammer auch noch andere Filme drehte wie zb. "Das grüne Blut der Dämonen (1967)", "Dr. Jeykll und Sister Hyde (1971)" oder aus der Karnstein Triologie den Film "Gruft der Vampire (1970)" um einige zu nennen. In der Hauptrolle als Graf Dracula spielte Christopher Lee seinen Part natürlich wieder überzeugend, auch wenn er mal wieder wenig Dialoge hatte. Aber auch ansonsten ist der Film wieder erstklassig besetzt. Mit Hammer Urgestein Michael Ripper und Michael Gwynn. Aber auch neue Gesichter bekam man zu sehen. Der Film strotzt nur wieder so von einer wunderschönen Gothic Atmosphäre. Allein schon der stimmige Anfang, als der Graf wiederbelebt wurde, war schon super. Eine Fledermaus ließ aus ihrem Mund Blut auf sein Umhang fließen, so das er wiederbelebt wurde. Wie schon erwähnt, bekommt man hier vom härtegrad doch einiges geboten. Ob es die wirklich gut gemachten Angriffe der Fledermaus ist auf einen Geistlichen oder aber der Angriff von einigen Fledermäusen auf Frauen, die sich zum Schutz in eine Kirche versteckt hielten, wo man dann als Resultat die verunstalteten Opfer rumliegen sah. Aber auch Dracula selber ist natürlich nicht ziemperlich. Er ersticht eine Vampiren im Rausch durch mehrere Messerstiche oder bestraft seinen ungehorsammen Diener, in dem er ihn ein glühendes Eisen, auf dem Rücken legt. Aber auch das Ende von Dracula selber ist schon ziemlich hart in Szene gesetzt. Er wird durch einen Blitz in Brand gesteckt. Auch zu erwähnen der wieder einmal gelungene Musicscore des Films.

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