Anders, aber nicht unbedingt gut. Oder doch?
"Ressurection" ist langweilig inszeniert, die Idee dahinter ist einerseits interessant krank, die Inszenierung jedoch sehr öde.
Die Langeweile überkommt Einem wie von selbst. Man kann über den Inhalt reichlich nachdenken, doch wird man auf keinen "grünen Nenner" kommen. Man denkt aber dabei nicht , da man zuvor meist schon eingeschlafen oder betrunken ist. Man hat ihn gesehen, denkt sich kurz seinen Teil und das war's auch schon. Jedenfalls für mich.
Stimmig insziniert, ja, zieht sich jedoch in seine eigene, extreme Länge. Eine unangenehme Länge.
Ich denke dies ist ein Fall von jenen Fällen, in welchen sich Selbsteiner seine Meinung bilden sollte.
Ich würde ihn nicht weiterempfehlen, weder inhaltlich noch kann er einen Bogen der Spannung schaffen.
Der Film wirkt von Anfang an auf mich sehr unsympathisch. Ja, unsympathisch dürfte das richtige Wort sein. Diesmal liegt es aus meiner Sicht wirklich an den DarstellerInnen, welche sich gefühlskalt einer wirklich eiskalten Inszenierung hingeben, mit einem Inhalt, welcher kreativ erscheinen mag, jedoch in seiner Umsetzung so sehr in sich selbst verliebt ist und auch verliert, dass letztendlich Wenig übrig bleibt.
FAZIT: Psychosen treffen langweilige Inszenierung. Manche mögen ihn gut finden, andere würden ihn nich ansehen. Es soll jeder selbst entscheiden, ob "Ressurection" mehr an eine billige Polanski-Kopie aus den 60ern erinnert, oder doch ein eigenständiger Meilenstein sein kann.
Von mir leider nur 2/10 Punkten. Ich habe wenig Positives daran gefunden.