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 The Rundown

Die große Zeit der alternden Actionstars wie Schwarzenegger und Stallone scheint so langsam abgelaufen zu sein und der Zuschauer ist auf der Suche nach den Nachfolgern. Neben Jason Statham (The Transporter) gibt hier ein weiterer potenzieller Kandidat auf die Nachfolge seine Visitenkarte ab: Der Wrestler Dwayne „The Rock" Johnson.

Beck ist Spezialist in Sachen Wiederbeschaffung. Sein Boss überredet ihn zu einem letzten Auftrag. Er soll seinen Sohn aus einem Amazonasgebiet nach Los Angeles zurückbringen. Die Suche erweist sich als einfach, nur will der Sprössling nicht mit nach Hause. Er will lieber ein Artefakt aus Gold suchen, hinter dem auch die Rebellen und der Herrscher einer Stadt her sind. Die Jagd beginnt.

Ganz im Stile der Actionfilme der 80er inszenierte Peter Berg hier ein Buddy Movie, das auf jede Menge Action und coole Oneliner setzt. Die Story rückt dabei in den Hintergrund. Nicht umsonst hat Arnold Schwarzenegger am Anfang einen kurzen Auftritt und wünscht dem Hauptdarsteller: Have Fun. Und diesen Fun hat auch der Zuschauer. Die Kampfszenen sind durchweg spektakulär anzusehen. Ob Männer mit Peitschen oder kleine wieselflinke, herumwirbelnde Rebellen. Beck nimmt es mit allen auf.

Natürlich kommt bei solch einem Film der Humor nicht zu kurz. Sean William Scott (American Pie) ist hier natürlich hervorzuheben. Er reitet Beck eigentlich in jeden Schlamassel und sorgt auch dafür, dass er von Affen „vergewaltigt" wird. Christopher Walken gibt er wieder seine Paraderolle als absoluter Unsympath und Oberbösewicht zum Besten. Allerdings nimmt er sich selbst nicht richtig ernst und spielt den Part mit einer gewissen Selbstironie. Rosario Dawson als weiblicher Blickfang ist nett anzusehen, bleibt aber etwas im Background.

Fazit

Peter Berg präsentiert einen Actionfilm der guten alten Schule. Wenig Handlung und viel Action. Dazu noch mit dem vielleicht kommenden Actionstar und Nachfolger der großen Stallones und Schwarzeneggers: Dwayne „The Rock" Johnson.

7/10

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