Review

Lange hat es gedauert, bis man auch als deutscher Kinogänger diese Actionkomödie zu Gesicht bekam.
Doch hat sich das lange Warten auch gelohnt?

Es hat.
"Welcome to the Jungle" oder im Original "The Rundown" zählt zu den besseren Buddy-Movies der letzten Zeit, was nicht zuletzte an den beiden sympathischen Hauptdarstellern liegt.
Klar, die Story reißt natürlich keine Bäume aus und auch die Witze sind größtenteils flach, aber das gehört zu einem Buddy-Movie wie die Bratwurst auf den Rost gehört.

Dwayne "The Rock" Johnson zeigt in diesem Film deutlich, das er das Zeug dazu hat ein guter Actionfilmdarsteller zu werden, auch wenn immer erzählt wird, dass die Zeit der muskelbepackten Actionhelden vorbei sei.
Aber die Leute erzählen viel, wenn der Tag lang ist.
Auch Sean William "Stifler" Scott zeigt hier einmal mehr, das er durchaus das Potential hat, eine Größe im Filmgeschäft zu werden. Allerdings sollte er dann irgendwann auch mal auf ernstere Rollen zurückgreifen als immer nur den "tollpatschigen Maulhelden" zu mimen, was er ja vortrefflich kann.

Auch für Action ist in diesem Streifen ausreichend gesorgt, die auch recht ordentlich in Szene gesetzt wurde. Natürlich ist sie größtenteils unrealistisch, aber das stört nicht wirklich, da es mittlerweile üblich ist.
Die Regie von Peter Berg ("Very Bad Things") ist gelungen, auch wenn hier und da dem Betrachter kleinere Fehler auffallen (z.B. Glas in Kneipe, strahlend weiße Zähne der Rebellenanführerin).
Jedenfalls wird der Film zu keinem Zeitpunkt langweilig, und das ist bei Filmen dieser Art das A und O.

Insgesamt kann man sagen das "Welcome to the Jungle" vortrefflich unterhält und somit allemal eine Empfehlung Wert ist.
8 von 10 Punkten.

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