Review

Und wieder mal ein Aufguß des "Slasher metzelt Teenies in der Pampa nieder"-Themas. Die Teenies sind natürlich die freakigen Hübschis, hier mal modern in Snowboarderausführung mit passendem Pop-Punk Soundtrack. Diese wollen, na klar, auf der eigentlich abgesperrten Piste abfahren und übernachten, der örtliche Sheriff ist zum Glück auch bestechlich, nur der Killer ist ein Vertreter von Ordnung und vor allem Sicherheit auf der Piste, Snowboarder kann er schon gar nicht ausstehen. Also löst er das Problem auf seine Weise, uns soll das Recht sein. Die Jungs sind zwar Machos aber zu blöd, um etwas gegen den Killer auszurichten also müssen sich die Mädels die Seele aus dem Leib schreien. Und das tun sie nicht zu knapp. Nicht zu knapp ist ebenfalls der Einsatz des authentisch wirkenden Kunstblutes, das die kreativen Killings aufwertet, die wiederum mal witzig und mal harsch daherkommen. Sicher erfindet "Shredder" das Slasher-Genre nicht neu, doch viele Nachtaufnahmen und eine gute Kamera sorgen durchaus für Spannung. Zudem kommt dem Film sehr zugute, sich selbst nicht ernst zu nehmen. In der zweiten Hälfte spitzt sich die Lage vernünftig zu, für einen entsprechenden Abschluß hat es leider, abgesehen vom Goregehalt, nicht gereicht, schade.

Fazit: Einer der besseren Slasher der Neuzeit, der für Genrefans aufgrund der witzigen und blutigen Einlagen empfehlenswert ist. 7/10 Punkten

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