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Eraser aus dem Jahr 1996 war zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung für Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger kein großer Hit, lief aber zumindestens solide. 26 Jahre später liefert Regisseur John Pogue eine Fortsetzung bzw Reboot ab, das sich aber nicht mit dem Original messen kann.


Dabei schlüpft Dominic Sherwood diese mal in die Rolle eines US-Marshal, welcher auf das auslöschen von Identitäten gefährdeter Personen spezialisiert ist. Wie schon im Vorgänger ist eine Dame, welche als Zeugin Schutz brauch, zugleich aber auch etwas in ihrem Besitz hat was sehr wertvoll ist und viel Geld einbringt für den Besitzer... 


Auch wenn Eraser: Reborn keine Katastrophe ist, hält der zweite Teil ein Vergleich mit dem Original nicht stand. Dabei kommt Reborn vor allem mit soliden inszenierten Schusswechseln daher und eben solchen Kampfsequenzen. 
Das Final bietet zudem eine Referenz zum Schwarzenegger Film in Form der gleichen Location sowie einem relativ ähnlich ablaufenden finalen Auseinandersetzung. 
Zudem hat sich in Reborn wie schon einst in Schwarzeneggers Film eine bescheidene getrickste Sequenz eingeschlichen, in welche ein Tier im Mittelpunkt steht. 
Dazu merkt man den Film das deutlich geringere Budget an gegenüber dem Schwarzenegger Streifen, da man um einen Vergleich aufgrund der Titelanhängung nicht drum herum kommt. 

Immerhin sind die Darsteller solide, das Tempo hoch und Südafrika eine schicke Location. Dennoch reicht es nur für 5 Punkte denn letztendlich ist Eraser Reborn zwar im Grunde ein gelungener B-Movie Actionfilm, der aber als Direct to Video Premiere besser aufgehoben ist als Kinopremiere. 

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