Review

Wirkt echt

„F/X“ handelt von einem Effektspezi für Hollywoodblockbuster, der in New York ein echtes Attentat faken soll und dabei selbst in eine mörderische Verfolgungsjagd gerät… Und wir als Zuschauer können dabei nur mitfiebern und staunen!

In den 70ern gab’s anspruchsvolles Thrillerkino wie „Der Dialog“ oder „Der Marathonmann“, in den 80ern dann das andere Ende des Spektrums, eher Cannon, Krawall und Karate. „F/X“ gegen Ende seines Jahrzehnts nimmt dann von beiden Extremen etwas, mischt eine gute Menge an Kostümen und (praktischen!) Effekten hinzu - herausgekommen ist ein launiger Krimi zwischen Linien, mit verlässlichen Figuren, etlichen Easter Eggs für Genrefans und vielen Finten, Fährten, Illusionen. Gut auch im Doppel mit dem kaum schlechteren Sequel genießbar. Vielseitige Ausgangslage, wo es einen nicht wundert, dass daraus auch noch eine TV-Serie entstand. Habe ich aber nie etwas von gesehen. Aber da bieten sich natürlich etliche „Fälle der Woche“ an. Vom Aussehen und Profil eher ungewöhnlicher Held. Grandioser Outrosong, der das dann doch etwas cheesy Flair nochmal gut einfängt. Aber auch nie zu goofy wird. Teilweise etwas mit „Home Alone“-Vibes in reifer und härter. Insgesamt mehr als ausreichend (nicht in Schulnoten). 

Fazit: toller Thriller mit doppelten Böden, klar gezeichneten Figuren und für Filmfans mit dem richtigen Näschen. Genau die richtige Linie zwischen den Paranoiakrimis der 70er und dem Action-Cheese der 80er!

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