Mickey Maus tritt hier in seinem ersten Auftritt noch als Willie auf und ist Matrose an Bord eines Flussdampfers. Als sie eine Ladung Tiere aufnehmen, spielt er seiner ebenfalls mitwirkenden Liebsten Minnie ein Ständchen, mit den Tieren.
Die Geburt einer Legende. Mickey Mouse ist nun fast 100 Jahre alt und dies ist der erste legendär Film aus dem Hause Disney.
Ich weiß nicht, ob die Zeichnungen eines Trickfilms 1928 komplizierter herzustellen waren, als 60-70 Jahre später (noch ohne Computer), aber in meinen Augen sieht das eigentlich gut und flüssig aus. Insofern kann ich mir schon vorstellen, dass das für die Menschen damals etwas besonderes war.
Soweit so gut.
Richtig schlecht finde ich die Story, denn nachdem Mickey seine Minnie an Bord geholt hat, benutzt er die Tiere als Instrumente. Da wird eine Katze am Schwanz herumgewirbelt, eine Gans am Hals gezogen und wie ein Dudelsack gedrückt, eine Ziege dank zuvor verspeister Noten zum Leierkasten umfunktioniert und die Zähne einer Kuh als Xylophon-Ersatz genutzt.
Mag sein, dass das vor 100 Jahren okay, heute ist es das meiner Meinung nach nicht mehr. Das ist Tiermissbrauch, der grad kleinen Kindern eine falsche Message suggeriert. Als Katzenmensch und vor allem auch, da Katzen ja häufig mit uns leben und Kindern entsprechend näher sind, als es Kühe, Ziegen und Gänse sind, stößt mir die Szene mit der misshandelten Katze besonders sauer auf.
Ist schade, denn eigentlich ist das ein echter Klassiker.
Klassiker, erster Mickey-Film mit dünner Story und falscher Message dank Tiermisshandlung. Nur noch filmhistorisch interessant.