Review

Ein recht kranker Film – Soviel kann ich dazu sagen. Viel mehr jedoch zu sagen ist schwierig, da ich ihn nicht verstanden habe. Szenen sind teilweise durcheinander angebracht. Es geht um einen Mann, der alleine in einem Mietshaus wohnt. Nebenan wohnt eine ebenfalls alleinstehende Prostituierte. Er will was von Ihr, aber sie nicht von ihm. Mit perversen und sexuellen Fantasien flüchtet er aus seinem Alltag. Das bisschen Handlung was da ist, der Film geht ja nur 65 Minuten, wird durch diverse Einblendungen und ein wahlloses Durcheinanderbringen von Szenen, teils Vergangenheit, Gegenwart und Traum so konfus, das man nur schwer folgen kann.
Da das Cover einen „harten“ Film vermuten lässt, sei Splattergierigen schon mal gesagt, das blutrünstigen Szenen Mangelware sind. Der Film ist zwar nicht direkt langweilig, auch die Schauspieler machen ihre Sache ganz gut, aber er ist doch gerade wegen der schwer nachvollziehbaren Handlung ein abstraktes Machwerk. Man könnte auch nicht vermuten, das Buttgereit uns mit diesem Film irgendetwas sagen wollte oder nicht, eine Message kam bei mir aber nicht rüber...
Für einen Splatterfilm zu wenig Blut, für einen Sexfilm zu wenig nackte Haut, für ein Drama zu wenig Handlung, für einen Trashfilm zu unverständlich, was soll man mehr sagen ?
Für Buttgereit Fans vielleicht ein Muss, alle anderen können aber die Finger von lassen, muss man nicht gesehen haben.

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