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Der Eric (Derek Rydall) ist mächtig sauer & das kam so: Harv Posner (Jonathan Goldsmith) hat es sich in den Kopf gesetzt, in Midwood ein Einkaufscenter errichten zu lassen. Leider behinderte das Haus von Erics Eltern dieses Vorhaben, doch als dieses kurz darauf "unglücklicherweise" abbrannte (mit Eric & seinen Eltern noch drin), konnte er endlich loslegen. Und bereits ein Jahr später wird die Mall feierlich eröffnet. Aber, man ahnt es, Eric hat das Feuer überlebt, sich im Center eingenistet & sinnt auf Rache. Außerdem hält er seine schützende Hand über (Ex-)Freundin Melody (Kari Whitman), die in Gefahr schwebt, weil sie etwas gesehen hat, das sie nicht sehen hätte sollen.

Ein netter kleiner Slasher von Richard Friedman, der sich hier bei den Kills etwas zurückhält; da gab es bei seinem Doom Asylum doch einiges mehr an Gekröse. Ganz zimperlich geht Eric bei seinem Killing Spree dennoch nicht zu Werke. Ein Typ wird Gesicht voraus in einen Ventilator gedrückt, ein anderer (ein wahres Prachtexemplar eines Creeps) wird unter Strom gesetzt, bis ihm die Augen raushüpfen. Mittels einer sich automatisch schließenden Tür wird ein Kopf abgetrennt & sogar eine harmlose Rolltreppe missbraucht er als Mordwerkzeug. Und ist es nicht immer geil, wenn eine Giftschlange aus dem Klo kommt, just wenn man draufsitzt?

Ja, dem Realismus räumte Friedman keine Priorität ein, das sieht man u. a. auch daran, dass er Morgan Fairchild als Bürgermeisterin besetzte. Spannend oder gruselig wird es hier eigentlich nie, aber zumindest ist der Streifen auch nie langweilig. Melody & ihr neuer Freund Peter (Rob Estes) sind ein sympathisches Pärchen, die Action (wie ein Car-Crash & ein Sturz aus großer Höhe, brennend) ist erstaunlich gut, die Maske des Phantoms ist so-la-la & dank Kuschelrock, Kassetten, Klamotten & Frisen schwebt über allem ein hübsches 80er-Flair. Augen auf bei den Nackedeis in der Umkleide dieser charmant-cheesy-gen Phantom-der-Oper-Variante! Eine davon ist Brinke Stevens.

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