Alle Kurzkommentare


5

Nach dem unverständlicherweise gefloppten "Auslöschung", dem letzten Film des Regisseurs, der mich in visueller und akustischer Hinsicht begeistert hatte, ging ich mit hohen Erwartungen gespannt an diesen Psycho-Horror-Film heran - und wurde enttäuscht. Zwar gibt es einige gelungene visuelle Ansätze (wie z.b. die Spiegelungen in der Wasserpfütze im Tunnel), aber inhaltlich war mir dieses Werk zu sperrig. Soll wohl große Kunst sein: Erst Unbehagen, am Ende Body-Horror. Seltsames Werk und künstlerisch sicher nicht uninteressant, aber mir persönlich doch zu abstrakt und abgedreht. Schade!

5

Nach dem Selbstmord ihres Mannes sucht Harper Zuflucht auf dem Land. Der nackte Mann in ihrem Garten ist nur die erste einer Reihe merkwürdiger Begegnungen mit Männern, die sich alle verblüffend ähnlich sehen. Das recht sperrige Psychodrama von Alex Garland (EX MACHINA) stellt Harpers Schuldgefühle gegen die sie umgebende toxische Männlichkeit, packt noch etwas ländliche Mythologie und Folk-Horror mit dazu und bleibt dabei maximal symbolisch. Das schafft eindrucksvolle surreale Visuals und ein wirklich abgefahrenes, blutig-groteskes Ende, inhaltlich bleibt der Film jedoch leider reichlich platt.

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